Westernreitsport

Wie manches Mal in meinem Leben habe ich im richtigen Moment die richtigen Leute kennengelernt und bin so - nach einem üblen Reitunfall in der klassischen Reitweise - zum Westernreitsport gekommen. Aller Anfang ist bekanntlich schwer und mit viel Zeit, Fleiss, Training und guten Trainern habe ich es geschafft, vom anfänglichen Greenhorn eine recht erfolgreiche Turnierreiterin und spätere Trainerin zu werden.

Mein Dank an Franzis Lüttge-Laxen und ihren Appaloosa-Wallch "Flash", die lange Zeit meine zwei Lehrmeister waren sowie besonders an Thomas Hoppe (damals noch auf der "Peppys Tino Ranch", Trainer, Richter, Gründungsmitglied EWU, Züchter), der mir in seiner ganz typischen Art sein umfassendes Wissen & Können weitervermittelt und fest an uns geglaubt hat. Danke Thomas!

"Miss JB Onita" Quarter Horse Stute

Es war "Liebe auf den ersten Blick" - und die chaotischste Reitstunde, die ich je in meinem Leben hatte: wir waren die schnellsten, die ersten, ein "langsam" gab es einfach nicht. Aber es passte - und das richtig gut! Die kleine, damals 8-jährige Quarter Horse Stute kam ganz nach ihrem Opa "Doc Bar" und hatte Feuer im Hintern.

So haben wir uns durch konsequentes Training viel erarbeitet und sind ein tolles Team mit dem sprichwörtlichen "blinden Vertrauen" geworden, was sich in vielen Situationen immer wieder positiv bemerkbar gemacht hat.

Turniermässig haben wir es im Laufe der Jahre bis zur Finalteilnahme bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin Reining geschafft. Speed war unsere Leidenschaft, Westernriding die Kür, Horsemanship, Trail & Pleasure die Pflicht sowie Biegung & Gymnastizierung die grundlegende Basis all unseres gemeinsamen Erfolges. Unser längster Slide war zu Hause auf dem Sandplatz beim lockeren Training mit 6,47 m. Im Gelände haben wir uns gegenseitig aufeinander verlassen, wann immer der eine oder andere mit einer Situation etwas überfordert war. Gemeinsam haben wir es gemeistert!

JB war etwas ganz Besonderes für mich. Ihr einwandfreier, grundehrlicher Charakter, ihr Arbeitswille und Temperament haben mich nicht nur immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, sondern auch sehr glücklich gemacht. Sie ist noch heute eine "Lebensversicherung" im Umgang mit Kindern und Menschen mit Handicap.

 

Zeiten und Lebensumstände ändern sich...

...seit 2004 kümmert sich meine Freundin Katja um das "Schneckele". Mittlerweile ist sie "Omi JB" und geniesst mit all ihren Wehwehchen schon lange ihr Rentnerdasein in den besten Händen die es gibt. Von Katja und ihrer Familie wird JB rundum verwöhnt und mit viel Liebe, Herz, Humor & Verstand umsorgt.

 

Katja, du weisst, wie dankbar ich dir bin!